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FAQ - häufig gestellte Fragen

  » Welche Rolle spielen physiologische/anatomische Faktoren bei Paruresis?
  » Gibt es auch nicht-psychologische Ursachen für Paruresis?
  » Warum tritt Paruresis (die Entleerungsstörung) nicht ständig, sondern nur 
     in bestimmten Situationen auf?
  »
Warum sind vor allem Männer betroffen?
  » Kann man Paruresis auch mit Medikamenten behandeln?
  » Woran erkenne ich einen guten Therapeuten?
  » Welche psych. Behandlungen gibt es ?
  » Übernimmt die Krankenkasse die Behandlung beim Therapeuten?
  » Was ist der Unterschied: Psychiater, Psychologe, Therapeut?
  » Wo finde ich eine Selbsthilfegruppe?
  » Was kann man gegen Paruresis tun?
  » Wo erhalte ich Medikamente im Web?
  » Wie kann ich die Seite zu den Favoriten hinzufügen?
  » Wie
kann ich Paruresis.de unterstützen?

  

die Antworten

  » Welche Rolle spielen physiologische/anatomische Faktoren bei Paruresis?

     ... Es ist bislang nicht geklärt, inwieweit physiologische/anatomische Gegebenheiten
  eine Entleerungsstörung hervorrufen, da zu Paruresis kaum urologische oder 
  neurologische Studien durchgeführt wurden, sondern das Problem fast ausschließlich 
  von Psychologen / Psychiatern untersucht wurde. Es ist aber wahrscheinlich, dass 
  physiologische/anatomische Faktoren eine wichtige Rolle beim Fortbestehen von 
  Paruresis spielen. Nach einem auslösenden Erlebnis führt die Angst, die Situation 
  könnte sich wiederholen, zu einer physiologischen Blockade: bestimmte Muskeln 
  (die urethralen Sphinkter) verkrampfen sich, dies verhindert ein normales Entleeren 
  der Blase.

  » Gibt es auch nicht-psychologische Ursachen für Paruresis?

     ... Nicht-psychologische, organische Ursachen kommen vor allem in Betracht, wenn 
  die Entleerungsstörung beständig auftritt. Mögliche Symptome können der häufige 
  Drang zum Wasserlassen, ein schwacher Abfluss, Blut im Urin oder Schmerzen 
  im Unterleib sein. In solchen Fällen sollte ein Arzt (Urologe) aufgesucht werden.
  
  » Warum tritt Paruresis (die Entleerungsstörung) nicht ständig, sondern nur in 
     bestimmten Situationen auf?

     ... Bei Paruresis handelt es sich in erster Linie um ein psychologisches Problem. 
  Die Angst der Betroffenen und damit die Entleerungsstörung bezieht sich auf 
  Situationen mit bestimmten Merkmalen. Zu nennen sind mangelnde räumliche Distanz 
  zu anderen Personen oder bloße Anwesenheit anderer Personen. Dadurch entsteht bei 
  den Betroffenen das Gefühl einer auditiven oder visuellen Bedrohung der Privatsphäre – 
  diese Anspannung wirkt sich auf die Muskeln in der Blasengegend aus und verhindert 
  das normale Wasserlassen.

  Solange diese Faktoren aber nicht vorliegen, fürchten die Betroffenen die Situation nicht, 
  sind nicht verkrampft und können ohne Probleme urinieren.

  
  »
Warum sind vor allem Männer betroffen?

     ... Auf Männertoiletten herrscht zumeist eine geringere Privatsphäre (Urinal) als auf 
  Frauentoiletten (Kabinen). Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, sich gestört zu 
  fühlen, was letztlich zu Entleerungsstörungen führen kann.

  
  » Kann man Paruresis auch mit Medikamenten behandeln?

     ... Insgesamt wird der Erfolg einer medikamentösen Behandlung von Paruresis von 
  Experten als enttäuschend eingeschätzt. Die eingesetzten Medikamente trugen nicht 
  zur Besserung der Störung bei. Dazu ist zu sagen, dass die Forschung in diesem 
  Bereich, wie bei Paruresis insgesamt, noch am Anfang steht und weitere Entwicklungen 
  abzuwarten sind.

  
  
  » Wo finde ich einen Therapeuten?

     ... demnächst

  » Welche psych. Behandlungen gibt es ?

     - psychoanalytische und tiefenpsychologische Verfahren
     - Verhaltenstherapie
     - humanistische Therapieverfahren ( z.B. Gesprächstherapie )
     - systemorientierte/interpersonelle Therapie ( z.B. Gruppentherapie )
     - körperorientierte Therapieverfahren ( z.B. Hypnose, Bewegungstherapie )
     
  » Übernimmt die Krankenkasse die Behandlung beim Therapeuten?

     ... das ist von krankenkasse zu krankenkasse unterschiedlich. im regelfall 
     übernimmt diese eine bestimmte anzahl an sitzungen.
   
  » Was ist der Unterschied: Psychiater, Psychologe, Neurologe?

    - "Diplom-Psychologe": hat Psychologie studiert ( geschützter Begriff )
    - "Psychiater": nach medizinstudium Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie
    - "Neurologe": nach medizinstudium Facharztausbildung für Nervenheilkunde
  
  » Wo finde ich eine Selbsthilfegruppe?

     ... demnächst ( vorerst siehe Forum )
  
  » Was kann man gegen Paruresis tun?

     ... Auswege gibt´s auf www.Paruresis.de unter "Auswege". Weitere Infos sind im
     Forum und vor allem im Buch "Lass es laufen!" zu finden.
  
  » Wo erhalte ich Medikamente im Web?

     ... Davor kann nur gewarnt werden. Medikamente sollten nur in Rücksprache mit 
     einem Arzt eingenommen werden! Also Mut zusammennehmen und fragen.
  
  » Wie kann ich die Seite zu den Favoriten hinzufügen?

     ... Ganz einfach: "Strg" und "D" gleichzeitig drücken.

  » Wie kann ich Paruresis.de unterstützen?

      ... darüber würde ich mich sehr freuen! wer mich direkt unterstützen möchte,
      findet alle Informationen dazu unter "helfen", danke!


   
   

weitere Bezeichnungen

  » Psychisch bedingte Entleerungsstörung
  » Psychische Urinierstörung
  » Funktionelle Miktionsstörung
  » Shy-bladder-syndrome
  » Bashful-bladder-syndrome
  » Avoidant paruresis
  » Psychogenic urinary retention


   

 

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