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Bericht Sila
"Wer nicht kämpft, ..."

 

 

geschrieben von Sila am 10. Januar 2009

Ich stieß im Herbst 2007 aufgrund meiner damaligen intensiven Recherchen im Internet zum Thema Paruresis auf diese Homepage (www.paruresis.de). Mit großem Interesse las ich darin ziemlich viel. Es ist nämlich so, dass ich erst zum damaligen Zeitpunkt erfuhr, dass dieses Problem einen Namen, nämlich Paruresis hat.

Kurze Zeit vorher erfuhr ich ganz zufällig bei einer Recherche im Internet (ich hatte ein paar Tage vorher einen Fernsehfilm über einen Sozialphobiker gesehen, der öffentlich kaum reden und keine Vorträge halten konnte) den Begriff Paruresis und entdeckte das dazugehörige Krankeitsbild. Ich fühlte mich wie vom Blitz getroffen, einerseits war ich erleichtert, dass ich nicht die einzigste auf diesem Planeten war, die mit diesem Problem zu kämpfen und das Ganze einen Namen hatte, allerdings wurde auch meine bisherige Hoffnung auf ein „geräuschloses plötzliches“ Verschwinden (genauso wie sie gekommen ist) meiner Paruresis zunichte gemacht. Ich stellte fest, dass Paruresis therapierbar ist, allerdings musste man dazu, natürlich je nach Ausprägung und Schwere der Paruresesis, sog. professionelle Hilfe in Form eines Psychotherapeuten bzw. in meinem Fall eine Psychotherapeutin (weiblich, wegen der Begleitung bei Expositionen) in Anspruch nehmen.

Zudem hatte ich damals über mein besonderes Problem (Paruresis), an dem ich schon seit über 20 Jahren litt, mit niemanden reden oder darüber berichten können. Zum damaligen Zeitpunkt hätte ich gar nicht gewagt überhaupt jemanden (außer meiner Partnerin andeutungsweise) über mein ganz persönliches und alleiniges Problem zu erzählen. Ich meinte auf wenig Verständnis zu stoßen, da an so einem Problem absolut kein weiterer Mensch leidet. Ich wusste damals ja gar nicht, dass es auch noch andere Betroffene mit der selben Symptomatik gibt, geschweige denn dass es dafür auch einen Namen gibt. Ich hoffte seinerzeit einfach, dass dieses Problem genauso wie es gekommen ist, einfach mal so auch wieder verschwindet. Aber diese Vorstellung war wohl nur ein Wunschgedanke.

Die Christoph-Dornier-Klink in Münster und Prof. Dr. Hammelstein fand ich damals beim Googeln immer gleichlautend bei der Suche nach Paruresis. Ich schaute mir also die Homepage der Christoph-Dornier-Klinik (Privatklinik) an und forderte gleichzeitig Informationsmaterial über Paruresis an. Ich erhielt jedoch nur Unterlagen über Soziale Phobien, da es für Paruresis kein eigenes Info-Material gab. Gleichzeitig besorgte ich mir das Buch „Leitfaden zur Überwindung der Paruresis - Lass es laufen“ von Philipp Hammelstein.

Mein Problem äußerte sich vor allem auf öffentlichen bzw. fremden Toiletten. Ein Wasserlassen war nicht möglich, in Anwesenheit anderer Personen (Bekannte oder Fremde) und wenn Toiletten nur aus Trennwänden bestehen, die oben und unten offen sind, somit also Geräusche hörbar sind; genauso störend war auch das Bewusstsein, dass ggf. in der Toilette nebenan jemand ist oder vor der Toilette Personen anstehen und warten; Extrem schwierig war es auch, wenn nur wenige Toiletten für viele Personen zur Verfügung standen (Veranstaltungen, Reisebus, Flieger, Gaststätten, sonstige Lokalitäten usw.); Daher musste ich in solchen Situationen trotz starken Harndrangs immer wieder kapitulieren und diese Anstalten unverrichteter Dinge wieder verlassen. Was zum Einen unheimlich frustrierend und enttäuschend war, zum anderen aber auch körperliche Schmerzen bereitete.
Bis dahin wusste ich nur, dass Nähe (Anwesenheit von anderen Personen), Geräusche (die andere hören könnten) und Zeitdruck (eben bei Veranstaltungen, wo es meist verhältnismäßig wenige Toiletten gibt), wesentliche Faktoren für mein Scheitern waren. Ich konnte allerdings selbständig nicht daran arbeiten und damit fertig werden.

Da ich inzwischen schon wochenlang an starken Schlafstörungen und depressiven Episoden (aus anderen Gründen, die ich nicht näher beschreiben will) litt, und ich zudem meine Paruresis therapieren lassen wollte, suchte ich einen Facharzt (Psychiater) auf. Ich habe mich damals entschlossen eine ambulante Therapie bei einer erfahrenen Verhaltenstherapeutin machen zu wollen. Der Facharzt wusste ursprünglich nicht über Paruresis Bescheid, was auch an sich gar nicht weiter verwunderlich ist und war, da auch kaum Psychotherapeuten mit dieser spezifischen Phobie vom paruretischen Typus vertraut sind. Mein Psychiater sicherte mir aber seine Unterstützung zu und wollte sich informieren und mir bei der Suche nach einer passenden Psychotherapeutin behilflich sein.

Gleichzeitig kontaktierte (telf. und per Mail) ich einige Verhaltenstherapeutinnen und befragte die nach deren Erfahrungen zu Paruresis. Leider war meine Suche absolut erfolglos. Ich setzte mich dann mit Prof. Dr. Philipp Hammelstein (Therapiezentrum in Köln) in Verbindung und fragte ihn, ob er nicht zufällig in meiner Umgebung eine Therapeutin empfehlen könnte. Das konnte er aber nicht und verwies mich an die entsprechende Ausbildungsstätte für Verhaltenstherapeuten in meinem Bundesland. Meine dortige Anfrage wurde leider nie beantwortet.

Meine Hoffnung ruhte nun auf meinem Facharzt, der mir nach seinen Recherchen eine bestimmte Verhaltenstherapeutin empfahl. Diese Verhaltenstherapeutin hatte allerdings auch keine direkte Erfahrung mit Paruresis. Ich nahm dort also 2 Probesitzungen in Anspruch. Auch aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur Honorarforderung kamen keine weiteren Sitzungen zu Stande.

Also nahm ich Kontakt mir der Christoph-Dornier-Klinik (Privatklinik) in Münster auf, das schien mir jetzt noch der einzige Ausweg. Mitte Dezember 2008 war ich dann in Münster zur Eingangsdiagnostik. Die Klinik setzte diese Eingangsuntersuchung voraus, um ggf. eine stationäre Behandlung durchführen zu können.

Die Klinik diagnostizierte bei dieser Eingangsdiagnostik eben die Paruresis und eine depressive Symptomatik. Die Klinik schlug mir deswegen einen 5-wöchigen stationären Aufenthalt vor, sollte ich mich für eine Behandlung entscheiden.

Ich kann jedem Paruretiker (der darunter leidet!) nur empfehlen (glücklicherweise kenne ich persönlich keinen außer mir), einen Klinikaufenthalt in dieser Klinik anzustreben. Sollte der Weg dahin auch noch so beschwerlich und langwierig (Genehmigungsverfahren zur Aufnahme in einer Privatklinik inkl. Kostenerstattung usw.) sein, nicht aufgeben es lohnt sich! Ich habe diesen Kampf (Dauer von der Eingangsdiagnostik bis zum stationären Aufenthalt 8 Monate) mit meiner Beihilfestelle und meinem Versicherungsträger auch hinter mir, aber ich kann nur hoffen, dass jeder einzelne Patient zusätzlich die Kraft aufwenden kann, die für diese bürokratische Prozedur notwendig ist. Die Genehmigungsstellen versuchen diese spezifische Phobie vom paruretischen Typus der herkömmlichen „Sozialen Phobie“ gleichzusetzen und schlagen daher nur eine ambulante Therapie vor. An sich ist dagegen nichts einzuwenden, wenn man in der glücklichen Lage ist, einen Therapeuten (in meinem Fall hätte ich eine Therapeutin finden müssen) mit entsprechender Paruresis-Erfahrung zu finden und der auch gleichzeitig bereit ist entsprechende praxisnahe Übungen außerhalb der Therapieräume durchzuführen. Das gestaltete sich bei mir, und da meine ich kein Einzelfall zu sein, sehr sehr schwierig. Ich habe sehr viele Verhaltenstherapeutinnen kontaktiert und nach deren Erfahrungen mit Paruresis gefragt. Leider war meine Suche absolut vergeblich. Das wundert mich in Nachhinein auch nicht mehr sonderlich, wie bereits geschrieben kannte auch mein behandelnder Facharzt mein Problem vorher nicht. Er bemühte sich jedoch in jeglicher Hinsicht mich zu unterstützen.

Man muss hier also bei der Genehmigung eines stationären Aufenthalts in dieser Privatklinik ausdrücklich unbedingt auf eine Einzelfallentscheidung drängen, dann funktioniert es hoffentlich auch mit der Genehmigung beim Versicherungsträger (Krankenkasse ect.). Zudem ist ja jedem einzelnen Patienten auch die Unterstützung der Klinik sicher. Die Klinik unterstützt den Einzelnen beim Aufnahmeverfahren.

Ich habe jedenfalls nach 8 Monaten endlich im Herbst vergangenen Jahres diesen Klinikaufenthalt in Münster antreten und meiner Meinung nach mit gewissen Erfolg abschließen dürfen und bin immer noch heilfroh, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen. Ich möchte diese Therapie nicht mehr missen. Letzendlich geht es ja eigentlich dabei „nur“ darum seine negativen Gedanken zu bewältigen und die bisher schwierigen Situationen immer und immer wieder (mit stetiger Steigerung in allen möglichen Situationen) zu üben. Hört sich wirklich einfach an, aber allein ohne Therapeutin, hätte ich das nie geschafft.

Auch wenn ich kurz vor dem bevorstehendem Klinikaufenthalt beinahe noch einen Rückzieher gemachte hätte, da es mir ja gar nicht so schlecht ginge und ich bisher auch mit meinem Problem umgehen konnte bzw. mein Leben danach ausgerichtet habe, trat ich die Reise nach Münster an.

Die mir bisher bekannte Vorstellung eines Klinikaufenthalts in so einer psychotherapeutischen Anstalt war eher mit Unbehagen und unangenehmen Vorstellungen verbunden. Diese Vorstellung bewahrheitete sich glücklicherweise überhaupt nicht. Die Klinik an sich, also die Räumlichkeit wirkte weder steril noch krankenhaustypisch, auch sämtliche Beschäftigte vermittelten nicht den typischen Eindruck eines Klinikpersonals. Die zentrale Lage im Stadtkern bietet außerdem viele Möglichkeiten. Bei der Verpflegung erinnerte ich mich eher an eine ordentliche Hotelküche. Diese Gegebenheiten überraschten mich positiv und ich empfand es daher als sehr angenehm. Das erleichterte den Therapieeinstieg.

Ich geriet an eine großartige Therapeutin, die mich immer unterstütze und toll betreute. Sie motivierte mich immer wieder mein Ziel zu erreichen. Anfangs fand ich das außergewöhnlich wichtig, weil ich da immer noch am Erfolg zweifelte bzw. mir der Glauben an das Gelingen die Paruresis zu besiegen, fehlte. Allmählich jedoch bemerkte ich, dass ich mich auf das therapeutisches Wissen meiner Therapeutin und ihre Erfahrung verlassen bzw. vertrauen konnte.

Ich las vor dem Klinikaufenthalt bereits mehrmals das Buch von Philipp Hammelstein. Bemerkung: Er meint dazu ja, dass dieses Problem ambulant von einem erfahrenen (also „Paruresis-erfahrenen“) Therapeuten behandelt werden kann. Das mag einerseits schon zutreffen, wenn man sich in der glücklichen Lage befindet den richtigen Therapeuten/in zu finden. Daran habe ich jedoch aus eigener Erfahrung meine Zweifel. Aus dem ganz einfachen Grund, weil es meines Erachtens praktisch so gut wie keine „paruresis-erfahrenen“ Verhaltenstherapeuten gibt und die zudem für die Behandlung notwendigen intensiven und zahlreichen praktischen Übungen außerhalb ihrer Therapieräume durchführen.

Die von Herrn Hammelstein beschriebene Vorgehensweise mit entsprechenden Übungen, eben nur auf meine persönliche Problematik (weiblich, Nähe, Geräusche, Zeitdruck) angepasst, wurde auch in der Christoph-Dornier-Klinik praktiziert. Als ich das erste Mal diesen Leitfaden las, konnte ich mir absolut nicht vorstellen, solche Übungen noch dazu in Begleitung meiner Therapeutin, jemals ausführen zu können und dass diese Übungen dann erstaunlicherweise auch noch gelingen.

Wobei die Übungen größtenteils sehr schwierig und unangenehm, sowie auch belastend waren. Es war teilweise auch eine Qual, weil ich meine persönlichen, ganz intimen Grenzen überschreiten musste. Obwohl meine Therapeutin immer darauf bedacht war behutsam und in kleinen Schritten voran zu gehen.

Ich denke meine Lebensqualität bzw. auch meine Lebensfreude und mein Selbstwertgefühl haben sich deutlich, aufgrund der positiven Lernerfahrungen, verbessert. Ich fühle mich wesentlich freier und ungebundener als früher, als ich immer auf die „Launen meiner Blase“ (natürlich spielt sich die Paruresis im Kopf ab, aber früher war mir das nicht so bewusst) achten musste. Und ich vermeide nicht mehr, d. h. Ich suche einfach dann wenn ich „muss“ eine Toilette auf und versuche mein Geschäft zu erledigen, was mir meistens auch gelingt. Ich kann also beim Weggehen, was ich will und soviel ich will trinken, ohne auf meine bisher „schüchterne“ Blase achten zu müssen.

Bei einer meiner probatorischen Sitzungen (ambulant) bei einer Verhaltenstherapeutin im Herbst 2007, meinte diese, dass die betroffenen Personen durchschnittlich 7 Jahre unter ihrem psychischen Problem leiden, bis sie psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Ich habe dafür leider über 20 Jahre gebraucht, bin aber letztendlich doch sehr froh mich nun endlich diesem Problem gestellt zu haben.

Nun möchte ich ein wenig den Ablauf der Therapie in der Christoph-Dornier-Klinik beschreiben:

Die erste Woche diente der Orientierung und Eingewöhnung. Sie war geprägt von Gesprächen über meine Problematik und ein gegenseitiges Kennenlernen von Patient und Therapeutin.

Anfangs war ich irritiert, weil meine Therapeutin noch sehr jung war. Bedenken gegenüber ihrer beruflichen Erfahrung und fachlichen Qualifikation kamen auf. Allerdings erwiesen sich diese Gedanken als absolut unbegründet (sie orientierte sich im wesentlichen an der „Hammelstein-Methode“).

In der zweiten Woche begann ich bereits mit Übungen, das berunruhigte mich im Vorfeld schon ziemlich und ich hatte richtig Bammel davor. Entsprechend schwierig gestalteten sich auch die ersten praktischen Übungen, obwohl ich sie in meiner „Schwierigkeitsliste“ als vermeintlich leicht eingestuft hatte. Bereits in der ersten Wochen erstellte ich eine sog. Schwierigkeitsliste, wo alle Situationen die mir schwer fielen bzw. bisher misslangen, in aufsteigenden Schwierigkeitsgraden aufgeschrieben wurde.

Es stellte sich dabei heraus, dass Nähe und die Anwesenheit von anderen Personen für mich sehr sehr störend war. Die Übungen dazu im Klinikgebäude waren meist sehr anstrengend und unangenehm. Verbesserungen bzw. Steigerungen waren anfangs nur in ganz kleinen Schritten möglich. Ich sah meine Felle davon schwimmen, bezüglich der „Abarbeitung meiner Schwierigkeitsliste“ - ich meinte zu diesem Zeitpunkt ich käme nie an mein Ziel, alles wäre umsonst und reine Zeitverschwendung!

Auch zu Beginn der darauffolgenden Woche, begann die Woche holprig, was die Übungen betraf. Zur Wochenmitte verbesserte sich die Situation; ich erkannte immer mehr, dass meine Therapeutin weiß was sie tut und ihre Methoden zu Erfolg führen können. Mir war auch sehr wichtig zu wissen, dass sie mit ähnlichen Methoden wie im Buch beschrieben, arbeitete. Das beruhigte mich sehr.

In der 4. Woche erlebte ich nochmal einen Rückschlag, was die Übungen bezüglich der Geräusche (also meiner hörbaren Geräusche) betrifft; ich habe die Situation in Anwesenheit meiner Therapeutin (ohne weiteren Personen und ohne Nebengeräusche) Wasser zu lassen geschafft, ich fühlte mich aber trotzdem erniedrigt und bloß gestellt; ich wollte nie so viel von mir preisgeben, das habe ich doch bisher immer vermieden. Wir haben danach während der Woche wieder an den anderen noch zu übenden Aufgaben gearbeitet. Meine Therapeutin wollte es mir überlassen, in wie weit ich meine Grenzen überschreiten könne und wollte.

Der Großteil der Übungen lief inzwischen ohne größere Probleme ab, meistens klappten die Übungen. Immer seltener gelingen geplante Aktionen nicht. Das ist ein großer Fortschritt, wer hätte das gedacht. Diese Tatsache motivierte und machte Mut auch die schwierigen Punkte auf meiner Schwierigkeitsliste demnächst bewältigen zu können.

In der fünften und letzten Woche des stationären Aufenthalts musste ich mich entscheiden, wie weit ich meine in der Schwierigkeitsliste gesetzten Ziele erreichen will und kann. Dazu musste ich meinen letzten Grenzbereich überschreiten und ertragen bzw. zulassen, dass andere bzw. meine Therapeutin meine Geräusche beim Wasserlassen hören. Der erste Übungstag war schon sehr unangehm und auch erniedrigend, bei den folgenden Übungen nahmen die unangehmen Gedanken und Gefühle jedoch mehr und mehr ab. Die Häufigkeit der Übungen brachte also stets Verbesserungen, nur ganz selten gab es auch mal Rückschritte, wo der Erfolg vom Vortag nicht zu wiederholen war. Allmählich machte ich mir immer weniger Gedanken über irgendetwas, und das Wasserlassen war kein außergewöhnliches Ereignis mehr. Ich möchte betonen, dass meine psychische Verfassung während des Klinikaufenthalts doch als gut bzw. gefestigt zu bezeichnen war. Das war wohl schon eine sehr gute Voraussetzung.

Es ist wirklich schier unglaublich was in „nur“ 5 Wochen in Sachen Paruresis tatsächlich verändert werden kann. Ich hätte das vorher nie zu träumen gewagt.

So das war nun ziemlich viel Text, mehr als ich eigentlich beabsichtigte zu schreiben. Aber vielleicht fühlt sich die/der eine oder andere angesprochen und kann neuen Mut für die Bewältigung von Paruresis schöpfen. Ich kann jeder/jedem nur empfehlen nie aufzugeben. „Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!“;

Ich wünsche allen Paruretikern viel Glück und alles Gute für die Zukunft. Vor allem auch die Frauen will ich ermutigen, vermutlich sind weit mehr als bisher angenommen davon betroffen, da sich die bisherigen Studien ja überwiegend nur auf Männer beziehen.


Sila,
weiblich, 41 Jahre